28. Juli 2008

Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2007 in Euro

Beim Lektorieren eines Skripts über Ausbildungswesen stellt sich mir die Aufgabe, Angaben über tarifliche Ausbildungsvergütungen zu überprüfen und zu aktualisieren. Also flugs auf die Suche nach Informationsquellen. Erst nach längerer Recherche entdeckte ich die optimale Anlaufstelle, und zwar auf den Seiten des Bundesinstituts für Berufsbildung (www.bibb.de). Diese betreibt eine ständig aktualisierte

Datenbank für Ausbildungsvergütungen

Seit über 30 Jahren beobachtet und analysiert das Bundesinstitut für Berufsbildung die Entwicklung der tariflichen Ausbildungsvergütungen. Hierzu wurde eine "Datenbank Ausbildungsvergütungen" aufgebaut, die es ermöglicht, die durchschnittlichen Vergütungen für nahezu alle quantitativ bedeutenden Ausbildungsberufe jährlich auf aktuellem Stand zu ermitteln. Einbezogen in die Datenbank sind derzeit 185 Ausbildungsberufe in den alten und 151 Berufe in den neuen Ländern.

Die einschlägige Unterseite ist: http://www.bibb.de/de/783.htm

Hier die direkten Links zu den Tabellen für 2007:

  • Gesamtübersicht 2007 nach Berufen
    über die durchschnittlichen monatlichen Ausbildungsvergütungen 2007 in den einzelnen Ausbildungsjahren und im Durchschnitt über die gesamte Ausbildungsdauer.



Beachte aber die allgemeinen Hinweise zu den Tabellen auf der oben angegebenen Seite.

20. Juli 2008

Richtsatzsammlung der Steuerverwaltung für das Kalenderjahr 2007

Richtsätze sind ein Hilfsmittel für die Finanzverwaltung, Umsätze und Gewinne der Gewerbetreibenden zu verproben und ggf. bei Fehlen anderer geeigneter Unterlagen zu schätzen (§ 162 AO). Man spricht auch von Schätzungstabellen.

Die Pauschbeträge für unentgeltliche Wertabgaben beruhen auf Erfahrungswerten und bieten dem Steuerpflichtigen die Möglichkeit, die Warenentnahmen monatlich pauschal zu verbuchen. Sie entbinden ihn damit von der Aufzeichnung einer Vielzahl von Einzelentnahmen.

Hier eine Downloadmöglichkeit:

Ergebnisse der Steuerberaterprüfung 2007/08

Berlin, 14. Juli 2008


Im Prüfungsjahr 2007/08 haben 2.394 von insgesamt 4.006 Teilnehmern das staatliche Steuerberaterexamen bestanden.

Das sind knapp 60 Prozent Erfolgsquote.

Mit dieser Quote lag der Anteil der erfolgreichen Kandidaten damit klar über dem Durchschnitt der letzten fünf Prüfungsjahrgänge. Dieser betrug im Zeitraum 2002/03 – 2006/07 48,8 Prozent.

Der Anteil der Examensteilnehmer mit abgeschlossenem Hochschulstudium lag im Prüfungsjahr 2007/08 mit 2.861 bei 71,4 Prozent.

Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) vertritt als gesetzliche Spitzenorganisation die Gesamtheit der bundesweit mehr als 81.000 Steuerberater, Steuerbevollmächtigten und Steuerberatungsgesellschaften. Neben der Vertretung des Berufsstandes auf nationaler und internationaler Ebene wirkt die BStBK an der Beratung der Steuergesetze sowie an der Gestaltung des Berufsrechts mit. Sie fördert außerdem die berufliche Fortbildung der Steuerberater und die Ausbildung des Nachwuchses.

Quelle: Pressemitteilung der Bundessteuerberaterkammer

19. Juli 2008

Aktuelle Rechengrößen für die Sozialversicherung seit 1.1.2008

Verordnung über die Sozialversicherungsrechengrößen 2008, BGBl. I 2007, 2797
siehe auch www.burkes.de/Personalwesen und Arbeitsrecht

Beitragsbemessungsgrenze (Kranken- und Pflegeversicherung)
  • West: 43.200 €/Jahr
  • Ost: 43.200 €/Jahr

Versicherungspflichtgrenze (Kranken- und Pflegeversicherung)
  • West: 48.150€/Jahr
  • Ost: 48.150 €/Jahr

Beitragsbemessungsgrenze (Renten- und Arbeitslosenversicherung):
  • West: 63.600 €/Jahr
  • Ost: 54.000 €/Jahr

Beitragsbemessungsgrenze (Knappschaft):
  • West: 78.600 €/Jahr
  • Ost: 66.600 €/Jahr

Bezugsgröße:
  • West: 29.820€/Jahr
  • Ost: 25.200 €/Jahr

15. Juli 2008

Statistische Zahlen

Im Bereich Steuern und Recht sind naturgemäß die Schüler, Studenten, Auszubildende und Dozenten an aktuellen Zahlen aus der Branche interessiert. Folgende Zahlen stammen von der Bundesrechtsanwaltskammer (gemäß Publikation vom April 2008):

1. Ergebnisse der Zweiten Juristischen Staatsprüfung 2007

Zusammengefasst sind hier die beiden Termine 2006/2 und 2007/1

Zugelassene Teilnehmer: 1464
Es gibt 7 Notenstufen, die in Worten ausgedrückt werden

sehr gut: 0%
gut: 2,23 % (29 Teilnehmer)
vollbefriedigend: 13,63 %
befriedigend: 31,64 %
ausreichend: 35,41 %
nicht bestanden: 17,09 %

Hinweis: die Durchfallquote liegt in der ersten juristischen Staatsprüfung weit höher (etwa ein Drittel); von den übrig Bleibenden bestehen die meisten die zweite Staatsprüfung.

2. Zugelassene Anwälte, bundesweit:

2008: 146.910 Anwälte

Zum Vergleich:
2000: 104.067 Anwälte
1990 (mein erstes Jahr als Anwalt): 56.638 Anwälte
1980 (Beginn meines Studiums): 36.077 Anwälte

3. Statistik Freie Berufe

Statistiken über Anwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sind schwer aufzufinden, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Überraschenderweise liefert hier die BRAK umfassende Zahlen:

Rechtsanwälte: 146.910
Steuerberater: 70.927
StB-Gesellschaften 7.563
Wirtschaftsprüfer: 13.206
WP-Gesellschaften: 2.444

5. Juli 2008

Welche Newsletter für Steuern und Recht?

Heute wurde ich von Studenten gefragt, welche Newsletter ich empfehlen kann, um über die wichtigsten Neuerungen im Bereich Recht oder Steuern informiert zu sein.

Die Anwort war relativ einfach, basierend auf eigene Recherchen und Erfahrungen:

1.) Die Newsletter vom Otto-Schmidt Verlag (hervorragend und fast schon Pflicht)

  • Arbeitsrecht
  • Zivilrecht
  • Steuerrecht
  • Unternehmensrecht
u. evtl. Wirtschaftsrecht

http://www.otto-schmidt.de/newsletter.html

2.) Die Newsletter vom Haufe-Verlag

http://www.haufe.de/steuern/newsletterStart?withoutNav=1

3.) Der Newsletter von steuerlinks.de (hervorragend für den Bereich Steuern)

www.steuerlinks.de